Homeoffice Integration 

Homeoffice: So integrieren wir einen Arbeitsplatz im Schlafzimmer einer kleinen Wohnung.

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Tom braucht einen Arbeitsplatz: Wie wir mit wenig Budget ein praktisches Homeoffice in einer kleinen Familienwohnung integrieren. 

Corona hat sie in die Enge getrieben: Diese 3-köpfige Familie aus Stuttgart lebt in einer klassischen 3-Zimmer Wohnung. Der Platz reicht gut zum Leben, aber für die Arbeit wird es eng. Was anfangs als Übergangslösung gedacht war, ist heute - zwei Jahre später - ein fester Bestandteil der Wohnung: Toms Homeoffice. 

 

Da es keinen festen Arbeitsplatz gibt, wandert Tom mit seinem Laptop vom Esszimmertisch, über die Frühstücksecke in der Küche, bis hin ins Bad. Denn hier ist es ruhig und das Internet stabil. Das Schlafzimmer wurde bisher nicht als Option genutzt, da es sehr klein ist und durch viele PAX Kleiderschränke, einen Trockner, einer IKEA NORDLI Kommode und Haushaltsgeräten an seine Grenzen kommt.

Geht das zusammen?
Ein Schlafzimmer mit Homeoffice!?

Raum

Schlafzimmer 17 qm
 

Bewohner

Tom & Isabelle (Eltern)
 

Situation

Kein fester Platz für das Homeoffice.

Problem 
Die Familie weiß nicht, wo das Homeoffice integriert werden kann.

Lösung

Das Schlafzimmer: Es ist ruhig dort und das Internet stabil.

Projekt-Details

Ja! Für uns war schnell klar, dass das Schlafzimmer schlichtweg am meisten Potential hat. Vielleicht wirst du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: “Nein, ich möchte im Bett nicht auf einen Schreibtisch schauen.” ... Und das war auch Toms erste Reaktion. 

 

ABER… Hier kommen die guten Nachrichten: Muss Tom auch nicht! Die Herausforderung dieses Projekts war zum einen, mit einem geringen Budget zu arbeiten und zum anderen, die Schlafzone optisch von der Arbeitszone zu trennen. 

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Das Homeoffice integrieren:
Die Raumaufteilung 

Die Raumtrennung des Schlafzimmers erfolgt durch deckenhohe Einbauschränke mit einer Höhe von 3,30 Metern. Zudem haben die Einbauschränke die Tiefe des Trockners, sodass dieser direkt verstaut werden kann. Damit sich keine Feuchtigkeit sammelt, wurden im Korpus Lüftungsschlitze eingefräst. Mit Blick auf das Bett, schmücken zudem montierte Holzstreben die Seitenwand des Einbauschrankes.

 

Und wie sieht es innen aus? Das Innenleben des Einbauschranks ist ein echter Eyecatcher und wurde in Azurblau gehalten. Die äußeren Wände des Schrankes sind dafür bewusst ruhig gestaltet und das Öffnen der Schranktüren sorgt, im Kontrast dazu, für ein leuchtendes Strahlen. 

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Alles muss verstaut werden:
Platz schaffen im Schlafzimmer

Ein bisschen Bequemlichkeit muss sein: Den Trockner positionieren wir auf einer angenehmen Höhe zum Be- und Entladen der Wäsche. Dies bringt ein weiteres Feature mit sich: denn nun hat der Wäschekorb endlich Platz im Schrank. Er befindet sich nämlich unter dem Trockner, also da wo es auch Sinn macht. 

 

Im unteren Bereich der linken Schrankmodule arbeiteten wir mit Auszügen, um es wie Marie Kondō zu halten: Denn nach ihr sollten Kleidungsstücke bekanntlich so gefaltet werden, dass sie stehend eingeräumt werden können.  

 

Der Einbauschrank ist mit 3-Schicht-Platten aus Fichte gebaut worden. Das sorgt für einen gemütlichen Charme und erinnert fast schon an einen Alpine-Look, beziehungsweise eine Skihütte. 


Das bereits vorhandene Bett haben wir mit Blenden an den Seiten herum aufgepeppt. Dies sorgt für mehr Ablagefläche. Auch Licht darf nicht fehlen: Indirektes Licht für abendliche Leserunden und Steckplätze für die Stromversorgung sind ein Muss! Darüber hinaus nutzen wir Stauraum aus dem Einbauschrank als Regal.

Ende in Sicht? Yes! Um einerseits die Länge der Schrankmodule anzugleichen und andererseits auf bestehende Möbel zurückzugreifen, fungiert die IKEA Nordli als Sitzbank zum Fußende. Damit es auch hier eine optische Brücke gibt, verkleiden wir die Kommode ebenfalls mit Fichte. Für noch mehr schöne Optik verkleiden wir die Heizung, so wie den Einbauschrank, mit Holzstreben.

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Das Homeoffice einrichten:
Die Umsetzung 

Und was ist mit dem Home Office? Das befindet sich auf der anderen Seite! Tom gab an, nicht viel Platz für das Arbeiten zu benötigen. Seine Unterlagen finden in einem Bereich des großen Einbauschranks Platz. Für das tägliche Arbeiten dient ihm eine Wandkonsole, an der er auch stehend arbeiten kann, wenn er möchte. Es gibt mittlerweile nämlich ergonomische Stehhocker, die sogar auch optisch was hermachen. Damit wäre ein Wechsel von sitzend zu stehend kinderleicht möglich. Ein zusätzliches Highlight in Toms Homeoffice ist der wunderschöne Ausblick auf die begrünte Terrasse.

 

Herausfordernd in der gesamten Umsetzung war die kleine Größe des Raums und die Frage, ob Schlafzimmer und Homeoffice zusammen funktionieren. Wir konnten zeigen: Ja, das klappt prima! Und Tom hat nun zwei Rückzugsorte in einem und das auch noch mit einer tollen Aussicht. 

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