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Stockbett als Raumschenker

Zimmeraufteilung unfair? Wir haben ein Stockbett gebaut, das den Raum vergrößert!

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Habitiny und die Suche nach den fehlenden Quadratmetern ...

Super Name für ein Hörspiel, oder? Ist aber eins unserer Projekte. Und ein kniffliges dazu. Denn wir haben drei Kids, aber nur zwei Kinderzimmer und deshalb – ein Problem: Wie kriegen wir den Platz bestmöglich aufgeteilt? Doch dankbarerweise spielen uns hier zwei Details in die Karten :)

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Doch bevor’s ans Bauen geht, stehen wir in den beiden schlauchförmigen Räumen und kauen auf unseren Bleistiften herum. Denn was die Sache erschwert, ist die Zimmergröße: Eins misst 17 qm, das andere gerade mal 11 qm. Und 11 sind definitiv zu klein für die beiden Boys. Denn da die beiden aus einer früheren Beziehung stammen und nur alle zwei Wochen hier wohnen, soll die Tochter das größere Zimmer bekommen. Es hilft also nix: Wir müssen uns ein paar Quadratmeter vom größeren klauen. Da kommt uns die Flügeltür zwischen den Kinderzimmern super gelegen! Die hängen wir kurzerhand aus und bauen dort, wo gerade noch die Flügeltür schwang, ein Stockbett – das Sandwich-Modul. Und das kann sogar Räume trennen! 

Raum

2x Kinderzimmer
17 qm / 11 qm

Bewohner

Tochter (5)
2 Söhne (8 & 11)

Situation

Patchwork-Familie – die beiden Söhne brauchen eine faire Aufteilung im 11 qm Zimmer. Die gemeinsame Tochter hat das schöne 16 qm Erkerzimmer.

Problem 
Unterschiedlich große Zimmer in Schlauchform, die eine große Flügeltür verbindet

Lösung

Wir klauen uns etwas Platz vom größeren Zimmer, lassen die Flügeltür verschwinden und kappen die Verbindung.

Umsetzung

Schreinerei Schwarz 

Projekt-Details

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Und so haben wir’s gemacht: Die Holz-Konstruktion docken wir vom größeren Zimmer aus an den Durchgang an. Wir klauen uns also etwa 2 qm vom Töchterlein, ohne das die davon was merkt :) Denn ihr neues Bett wird ein Thrönchen mit Leiter, das über der Schlafkoje vom 8-jährigen Bruder liegt. Das Coole daran: Obwohl es ein Stockbett ist, schlafen Schwester und Bruder in separaten Zimmern. Grund dafür ist die Holzblende, die oben den Durchgang schließt und unten die Schlafkoje vom Zimmer abgrenzt. Das 11 qm Zimmer kann nun also flexibel genutzt werden. 

 

Zum Innenleben: Beide Matratzen liegen auf zwei Holzplatten, die dank kreisrunder Belüftungslöcher ausreichend atmen können. Für mehr Privatsphäre unter den Boys, haben wir die untere Koje mit einem Vorhang ausgestattet. Und natürlich geht ohne Stauraum sowieso nix: Deshalb haben wir auf beiden Seiten der Konstruktion zwei große Schubfächer für Spielzeug und Co. integriert.

 

Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt: Was ist eigentlich mit dem 11-jährigen Sohn? Tjaaaaa, die Vormieter wagten bereits einen echten Habitiny-Move und bauten eine Schlafkoje über den Flur, die vom Jungszimmer aus per Treppe erreicht werden kann. Manchmal braucht’s eben auch ein bisschen Glück!

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Weitere Referenzen